Besondere Hotels: Propeller Island City Lodge
Wer schon alleine verreist, sollte sich etwas ganz besonderes gönnen. Vor allem die Übernachtung kann hier zu einem besonderen Highlight werden. Daher werden hier von Zeit zu Zeit besondere Hotels und andere Übernachtungsmöglichkeiten vorgestellt, in denen man das Schlafen zu einem besonderen Erlebnis wird.
Teil 3: Propeller Island City Lodge
Viel zu entdecken gibt es auf jeden Fall in diesem Haus, da es wie ein Labyrinth gebaut ist. Hier gibt es Räume, die einen schrägen Boden haben und in denen das Bett zu schweben scheint. In einem anderen Raum ist der Kamin ein Stuhl und der Raum selbst kunterbunt.
Das Hotel in Berlin spielt in seiner räumlichen Gestaltung mit der Wahrnehmung seiner Gäste. Aktive Beteiligung ist durchaus erwünscht, wenn man zum Beispiel mit verschiedenfarbigen Leuchtstoffröhren so lange herumexperimentieren kann, bis das gewünschte Licht passend zur Stimmung zusammengestellt ist. Wer es gruselig mag, übernachtet im Raum „Gruft“, in dem das Bett ein Sarg ist und es vor lauter Totenköpfen nur so wimmelt.
„propeller island – das sind ästhetische erfindungen für augen und ohren“, so lautet es auf der Homepage des Hotels. Die ursprüngliche Idee dieses Hostels kam von Lars Stroschen, einem deutschen Künstler, der durch das vermieten seiner bewohnbaren Hotelzimmer konnte er seine audio-visuellen Konzeptionen finanzieren. Diese finden sich daher auch in jedem Raum wieder, so dass jeder Gast die Möglichkeit hat, sein eigenes Klangexperiment durchzuführen.
Langweilig wird es daher in diesem bewohnbaren Kunstobjekt nie – die Frage ist nur, ob man dann von der Stadt Berlin noch etwas mitbekommt, wenn man die ganze Zeit seiner Reise in seinem Hotelzimmer verbringt.
Weitere Informationen: www.propeller-island.de
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