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Alleinreisende: Tipps zur Reisevorbereitung

Reiseziel gut auswählen

Vor allem das Reiseland sollte man sich gut überlegen, denn nicht alle Reiseziele eignen sich für Alleinreisende. Wer Anschluss finden möchte, sollte sich an die klassischen Backpacker-Länder wie Thailand, Australien oder Spanien aussuchen. Im Nahen Osten oder auch in Indien beispielsweise ist es schwieriger, sich frei zu bewegen und Anschluss an andere Reisende zu finden.

Wichtige Nummern sichern

Man sollte auch im Urlaub auf alles vorbereitet sein – auch auf Notfälle. Daher sollten vor allem Alleineisende alle Nummern doppelt absichern. Dazu zählen zum Beispiel die zum Sperren von Kredit- und Bankkarten, aber auch Notfallnummern des jeweiligen Landes wie beispielsweise Notarztdienste oder Feuerwehr. Am besten im Handy speichern und zusätzlich auf einem Papier im Rucksack aufbewahren.

Pass und Tickets kopieren

Pässe und Flugtickets sollte man schon vorab zwei- bis dreimal kopieren und an verschiedenen Stellen wie dem Handgepäck oder seinem Rucksack, dem Koffer und vielleicht an einem sicheren Ort im Hotel auf bewahren. So kann man auch bei einem Verlust der Unterlagen nachweisen, dass man im Besitz der Papiere war.

Reisepartner auf Zeit

Wer nicht gleich den Schritt wagen möchte, ganz alleine zu verreisen, kann sich für die Anfangszeit einen Reisepartner suchen. Nach einigen Tagen können sich die beiden Reisenden dann trennen und jeder seiner eigenen Wege gehen. So kann man als Alleinreisender einer gewissen Anfangsangst entgegenwirken, da man sich schon ein wenig im fremden Land auskennt und so entspannter auf Solopfaden unterwegs sein kann.

Wellness: Entspannung und Wohlbefinden

Der Begriff „Wellness“ ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem Modewort geworden und immer mehr Firmen aus der Kosmetikbranche, Hotels und andere spezialisierten sich auf Wellness. Doch was ist Wellness eigentlich genau?

Das Wort setzt sich zusammen aus den englischen Begriffen Well-Being – also in etwa „Wohlbefinden“ – und Fitness und wurde unter anderem von dem amerikanischen Arzt und Aerobic-Pabst Dr. Kenneth H. Cooper geprägt. Ursprünglich ging es dabei um Spaß und eine gute körperliche Verfassung, verlagerte sich aber im Laufe der Zeit immer mehr in Richtung Wohlbefinden. Heutzutage steht der Begriff für alle Anwendungen, die das körperliche und seelische Wohlbefinden steigern.

Hierzu zählen auch Reisen, die dieses Wohlbefinden steigern sollen. Ein entspannendes Wellness-Wochenende in einem kleinen Kurort den Bergen, Beauty-Behandlungen oder auch Massagen mit Blick auf einen See – Angebote zu Wellness-Reisen gibt es viele. Doch Vorsicht: Das Wort „Wellness“ ist nicht rechtlich geschützt und daher kann jeder Veranstalter seine Reise mit diesem Begriff betiteln.

Daher sollte man vorher genau überprüfen, was man in einem Wellness-Urlaub wirklich geboten bekommt. Zunächst sollte das Hotel bzw. das Feriendomizil vorwiegend auf Wellnessgäste spezialisiert sein. Informieren Sie sich vorab über das Hotel im Internet und in Reiseführern und rufen Sie auch einmal im Hotel selbst an und lassen sich erklären, welche Möglichkeiten es für Sie als Gast bietet

Außerdem gelten folgende Kriterien:

  • Die Wellnessabteilung des Hotels sollte eine Badelandschaft und einen Fitnessraum, sowie verschiedene Anwendungsbereiche und einen separaten Beautyraum geben.
  • Die Angebote sollten 7 Tage die Woche für die Gäste angeboten werden.
  • Das Personal sollte gut geschult sein und Ihnen jederzeit Auskünfte über das angebotene Programm geben können.
  • Eine Wellness-Anwendung kostet in der Regel nicht mehr als einen Euro pro Behandlungsminute.

Jedes gute Hotel achtet auf diese Kriterien und besitzt außerdem das Gütesiegel des Deutschen-Wellness-Verbandes.

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