Seit den olympischen Spielen 2004 kommen zahlreiche Touristen nach Belgrad in Serbien. Die Balkanmetropole boomt – und das hat seine guten Gründe.
Übersetzt heißt Belgrad „weiße Stadt“ und die Belgrader nennen ihre Stadt „Beograd“. Die Farbe „weiß“ rührt daher, dass sich die Stadt einst mit weißen Mauern, Türmen, Kirchen, Häusern und Schiffen Reisenden gezeigt hat.
Im Norden, an der Stelle, wo sich Save und Donau vereinigen, steht eine alte Festung. Die Festung ist von einem ziemlich unübersichtlichen Park mit tiefen Gräben, Treppen und Terrassen, „unschönen“ Denkmälern und prächtigen Bäumen umgeben. Rund um diesen Park gibt es unglaublich viel zu erkunden. Nördlich des Parks liegt der Zoo und die Straße, die sich unterhalb des Parks befindet, führt zu Bauten des alten Belgrads. Dort kann man beispielsweise die Kathedrale St. Michael mit ihrem eindrucksvollen Barockturm und einer beeindruckenden Ikonenwand im Inneren bestaunen. Gleich gegenüber der Kirche befindet sich das berühmte „Café Fragezeichen“, welches während des Kirchenbaus entstand. Ursprünglich hieß es „Café neben der Kirche“, worüber die Geistlichen damals sehr aufgebracht waren, weil sie mit der Gaststätte nicht in Verbindung gebracht werden wollten. So kam es, dass der namenlos gewordene Treffpunkt bis heute „Café Fragezeichen“ genannt wird.
Wenige Meter von hier beginnt die bekannteste Shoppingmeile Belgrads. Hier schlendert man entlang von prächtigen Fassaden, stolzen Bürgerhäusern, einladenden Geschäften, Lokalen und sogar Kunstgalerien.
Auch lässt es sich in Belgrad ausgiebig feiern: Das alte Künstlerviertel wird sogar dem Aussehen nach mit dem Pariser Montmatre verglichen. Bis in die frühen Morgenstunden wird unter freiem Himmel Musik gespielt, gegessen, getrunken und gelacht. Zudem lässt sich auf den zahlreichen Hausbooten zu serbischer Trompetenmusik ordentlich feiern.
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Tags: Städte, Städtereisen by admin
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