Couchsurfing: Anschluss an Einheimische

Für Kurzurlauber und Städtehopper bietet es sich an, für die zwei, drei Nächte, die man bleibt, ein Hotelzimmer zu buchen. Doch das Einzelzimmer im Hotel hat den Nachteil, dass man meist mehr dafür bezahlt als für ein Doppelzimmer. Nun könnte man auch das Doppelzimmer buchen, doch als Single in einem riesigen Bett zu übernachten ist auf Dauer nicht schön und einsam. Um der Langeweile zu entgehen, kann man aber auch auf Übernachtungsbörsen zurückgreifen.

Eine Stadt zu erkunden macht auch als Single mit einem Reiseführer in Buchform Spaß. Doch der Tourismus bietet auch noch spannendere Alternativen: Wenn man noch eine Person dabei hat, die sich in der Stadt auskennt, denn vier Augen sehen eben mehr als zwei. Da entdeckt der eine vielleicht etwas anderes als der andere, über das man sich wundern, freuen oder das man bestaunen kann.

Couchsurfing: Einheimischer als Stadtführer

Noch toller wird es, wenn die andere Person ein Einheimischer ist, der sich bereits in der Stadt auskennt. Diesen Einwohner kann man über das so genannte „Couchsurfing“ kennen lernen. Mehrere Seiten im Internet tun nichts anderes, als Übernachtungsgäste für ein oder zwei Nächte bei Einheimischen unterzubringen.

Dort registriert man sich, sucht sich die Stadt seiner Wahl und geht dann auf Erkundungstour, wer welche Übernachtungsmöglichkeit anbietet. Ein kurzer Kontakt über die Plattform reicht meistens schon aus, um abzuklären, ob derjenige, bei dem man gerne übernachten möchte, für diesen Zeitraum auch einen Schlafplatz frei hat.

Der große Vorteil davon: So hat man gleich einen Bekannten in der Stadt, der einem das Leben dort näher bringen kann und die Übernachtung ist meist kostenlos. Denn in der Regel zahlt man nichts für Gästezimmer oder dem Sofa. Wer also der Typ dafür ist, bei fremden Menschen auf der Wohnzimmercouch zu übernachten, ist mit dem Couchsurfing bestens bedient.

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